Warum Sonnenschutz unverzichtbar ist
Ein greller Sonnentag auf dem Hartplatz ist kein Spaziergang – das ist ein Feuerwerk aus UV‑Strahlung, Schweiß und Konzentrationsverlust. Und das ist erst der Anfang. Ohne Schutz bricht die Haut zusammen, die Leistung kippt, das Spiel leidet.
Die richtige Ausrüstung
Hier ist das Deal: Setz auf ein leichtes, atmungsaktives Langarm‑Shirt mit UV‑Filter. Ein einfacher Stoff reicht nicht, er muss eine UPF‑Rating von mindestens 30 tragen. Kombiniere das mit einem breiten Hut oder einer Kappe mit breitem Schirm – nicht die Baseball‑Variante, die deckt nur kaum etwas.
Vergiss das Handtuch nicht, aber nicht das Sonnencreme‑Spray. 2 ml pro 10 cm Haut, das ist kein Scherz. Lass die Creme mindestens 15 Minuten einziehen, sonst schmilzt sie sofort, wenn du in die Sonne springst.
Das Must‑Have: Sonnencreme
Auswahl? Wasserfest, min. SPF 50, breitbandig. Und ja, du kannst das in der Sporttasche transportieren, ohne dass es dein Training stört. Ein Sprüh‑Bottle ist leichter zu handhaben als ein Cremetopf, besonders zwischen den Aufschlägen.
Praktische Tricks auf dem Platz
Erst: Trinke. Nicht das „einmal nach dem Match“ – das ist pure Schwäche. Hydrier dich jede 15 Minuten, das hält die Haut feucht und die Körpersysteme stabil. Ein Mix aus Wasser und Elektrolyten ist das Goldstandard‑Getränk.
Dann: Nutze den Schatten. Viele Plätze haben an den Seiten überdachte Zonen. Stell dich dort beim Aufwärmen auf, lass die ersten Sätze an die Sonne, dann wechsle. So verteilst du die Belastung gleichmäßig.
Und hier ein Trick, den man kaum hört: Trage ein dünnes Bandana unter deiner Kappe. Es absorbiert Schweiß und verhindert, dass er in die Augen läuft – ein echter Game‑Changer bei starkem Licht.
Technik und Taktik anpassen
Wenn die Sonne im Rücken brennt, spiel deine Aufschläge etwas höher, nutze den Wind. Wenn sie vor dir liegt, verkürze die Bälle, halte sie flach, damit du weniger Zeit im offenen Feld verbringst – das verringert die direkte Sonneneinstrahlung.
Und ein Wort zur Kleidung: Vermeide reine Baumwolle, die sitzt wie ein Gummiband nach dem Schwitzen. Synthetik, die Feuchtigkeit nach außen transportiert, hält dich trocken und reduziert das Risiko von Sonnenbrand durch Reibung.
Psychologisches Durchhalten
Dein Kopf muss mitarbeiten. Visualisiere das Spielfeld im Schatten, atme tief durch, lass das Brennen zur Energie werden. Du bist nicht nur ein Spieler, du bist ein Stratege, der das Wetter als zusätzlichen Gegner nutzt.
Zum Abschluss: Checke das Wetter vor dem Spiel, pack das passende Zubehör ein, und setz das erste Spiel sofort auf den Schatten. Das ist das A und O. Und vergiss nicht, dass du dich auf tennisspielplan.com über aktuelle Platzbedingungen informieren kannst.
Jetzt greif zu deiner Sonnencreme, sprüh sie großzügig, und geh nach draußen – die Halle wartet nicht.
